<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
	<channel>
		<title>Geschichte. | Hotel Nest- und Bietschhorn</title>
		<link>https://www.nest-bietschhorn.ch/?id=56</link>
		<description></description>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 07:22:35 +0200</pubDate>
		<category>Hotel Nest- und Bietschhorn</category>
		<item>
			<link>https://www.nest-bietschhorn.ch/de/hotel/geschichte&amp;entry_id=22</link>
			<title>Erinnerungen einer Kindheit. von Josef Siegen</title>
			<description>&lt;p&gt;&amp;laquo;Als Bub war f&amp;uuml;r uns das Hotel &amp;hellip; die grosse, weite Welt. Es war eine Insel in einem kleinen Tal in einem noch viel kleineren Dorf. Aber so musste es ausserhalb des Tales aussehen: In Stein gebaute H&amp;auml;user mit Parkettb&amp;ouml;den, Steinfliesen, Tapeten, gekacheltem Badezimmer, Wassersp&amp;uuml;lung und Telefon&amp;hellip;&amp;raquo;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Die Saison&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&amp;laquo;In jenen Jahren war das Hotel ein reiner Sommersaisonbetrieb. Die ersten G&amp;auml;ste kamen im Juni &amp;hellip; , die meisten erst im Juli. Viele von ihnen kannten wir von ihrer Erscheinung her, weil sie jedes Jahr anreisten &amp;hellip; Andere kannten wir sogar mit Namen&amp;hellip;&amp;raquo;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Der 1. August&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&amp;laquo;Ein besonderes Ereignis war jedes Jahr der 1. August, unser Nationalfeiertag. Zu jener Zeit kannte man Feiern, die von den Gemeinden organisiert wurden, noch nicht. 1. Augustfeiern veranstalteten die drei grossen Hotels des Tales, das Hotel &amp;ldquo;Fafleralp&amp;rdquo;, das Hotel &amp;ldquo;L&amp;ouml;tschberg&amp;rdquo; in Kippel und das Hotel am Ried. Die Musikgesellschaft Blatten umrahmte immer die Feier des Hotels &amp;ldquo;Fafleralp&amp;rdquo;. Am Ried gab es f&amp;uuml;r die G&amp;auml;ste jeweils ein besonders gutes Nachtessen, vereinzelt gingen an diesem Abend auch G&amp;auml;ste aus den Ferienwohnungen ins Hotel essen. Schon Tage zuvor wurde vorbereitet, gekocht und gebraten. Die Serviert&amp;ouml;chter zogen die Wallisertracht an. Der Hotelbursche schichtete gegen&amp;uuml;ber am Nestbach Holz f&amp;uuml;r ein grosses Feuer zusammen, und Herr Schr&amp;ouml;ter erschien mit einer Schachtel voll Feuerwerk, das er ausw&amp;auml;rts eingekauft hatte, denn im Tale gab es so etwas nicht. Und wenn es dunkel war, begann in der Gartenwirtschaft die Feier. Oben auf dem Betonvorplatz stand der Festredner, flankiert von zwei Riednern in der Herrgottsgrenadieruniform und den Serviert&amp;ouml;chtern in der Wallisertracht, unten an den Tischen sassen und standen die Hotel- und Ferieng&amp;auml;ste des Dorfes, nebenan auf dem Vorplatz einer Scheune waren wir Einheimische. Meistens war ein Feriengast Festredner, dem es wohl nicht allzuschwer fiel, eine kurze Ansprache zu halten inmitten einer Oase des Friedens in einer Zeit, da in den Nachbarstaaten ein grauenvoller Krieg w&amp;uuml;tete. Nachdem dann das grosse Feuer am Nestbach erloschen und das k&amp;uuml;nstliche Feuerwerk vergl&amp;uuml;ht war, begab man sich ins Restaurant, wo eine kleine Kapelle zum Tanz aufspielte. Das war eine der seltenen Gelegenheiten, bei der auch wir ins Hotel gingen&amp;hellip;&amp;raquo;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Der II. Weltkrieg.&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&amp;laquo;Der zweite Weltkrieg war ausgebrochen und die Engl&amp;auml;nder kamen nicht mehr w&amp;auml;hrend Wochen ins L&amp;ouml;tschental in die Ferien. Viele Schweizer, vorwiegend junge, potentielle Bergsteiger, standen monatelang an den Grenzen Wache. Damit ging auch der Verdienst der Bergf&amp;uuml;hrer gewaltig zur&amp;uuml;ck. Viele verbrachten einen grossen Teil der Saison in milit&amp;auml;rischen Hochgebirgskursen. Das &amp;ldquo;F&amp;uuml;hrerzimmer&amp;rdquo;, im Hotel war l&amp;auml;ngst umfunktioniert worden. Aber an sch&amp;ouml;nen Sommerabenden kam der eine oder andere F&amp;uuml;hrer ins Gartenrestaurant, nahm an einem Tisch Platz, stopfte sich seine Tabakspfeife und wartete auf Kundschaft. Wahrscheinlich war er schon gl&amp;uuml;cklich, wenn ein Gast mit ihm das Gespr&amp;auml;ch aufnahm, selbst wenn dieser schon l&amp;auml;ngst nicht mehr auf hohe Berge stieg. Wenn wir dann eines Tages einen Bergf&amp;uuml;hrer, festlich gekleidet wie am Sonntag, in grauer Drilchkleidung mit Kniebundhose, ausger&amp;uuml;stet mit Rucksack, Seil und Pickel, Ferieng&amp;auml;ste begleitend gegen Birchmatten ziehen sahen, dann r&amp;auml;tselten wir, ob wohl eine Tour auf das Bietschhorn oder nur einen der umliegenden kleinen Gipfel vorgesehen sei.&amp;raquo;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Das Ende der Saison.&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&amp;laquo;Mit dem ersten Schnee, und der konnte schon im August fallen, war die Saison meist zu Ende. Wenn die Grossreinigung begann, die grossen Treppenhausteppiche unten in einer Wiese ausgerollt, geklopft und gereinigt wurden, sich die L&amp;auml;den wieder schlossen, dann wussten wir, der Herbst ist da. Eines Tages sagten dann auch die Schr&amp;ouml;terkinder adieu, denn sie besuchten die Schule in Brig &amp;hellip; Diese Schule entriss uns die Spielgef&amp;auml;hrten, und wir waren traurig, wenn dann eines Abends das Hotel wieder verlassen dastand.&amp;raquo;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Sat, 24 Feb 2018 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.nest-bietschhorn.ch/de/hotel/geschichte&amp;entry_id=23</link>
			<title>150 Jahre Jubiläum</title>
			<description>&lt;p&gt;1868 &amp;ouml;ffnete unser Hotel nach zweij&amp;auml;hriger Bauzeit seine T&amp;uuml;re, um Reisenden aus nah und fern eine gastliche Unterkunft zu bieten. &lt;strong&gt;Im Sommer 2018 j&amp;auml;hrt sich die Er&amp;ouml;ffnung zum 150igsten mal. Feiern Sie mit uns!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit unseren Newsletter halten wir Sie &amp;uuml;ber die kommenden Jubil&amp;auml;umsaktivit&amp;auml;ten auf dem Laufenden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;?id=52&amp;quot;&gt;jetzt Newsletter abonnieren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="https://www.nest-bietschhorn.ch/writable/media/1479078350-Jubilaeums-Stempel_Logo.jpg" length="888223" type="image/jpeg">
</enclosure>
		</item>
		<item>
			<link>https://www.nest-bietschhorn.ch/de/hotel/geschichte&amp;entry_id=21</link>
			<title>Das erste Hotel im Lötschental.</title>
			<description>&lt;p&gt;1866 begann man mit dem Bau des Hotels Nesthorn am Fusse des Nesthorns &amp;ndash; so wurde das Bietschhorn damals in L&amp;ouml;tschen genannt. Sp&amp;auml;ter einigte man sich mit den Vertretern der s&amp;uuml;dlichen Anst&amp;ouml;sser des Berges auf den Namen Bietschhorn und erg&amp;auml;nzte den Namen des Hotels dementsprechend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bereits kurz nach der Er&amp;ouml;ffnung im Juli &amp;nbsp;1868 erfreute es sich regen Besuchs. In der Literatur wurde das Gasthaus immer wieder als klein und einfach, aber auch als &amp;laquo;vortrefflich und comfortabel&amp;raquo; erw&amp;auml;hnt und dessen Patron als &amp;laquo;gef&amp;auml;lliger Wirth&amp;raquo; gelobt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Verst&amp;auml;ndlich werden die Anstrengungen des Wirtes beim Blick ins G&amp;auml;stebuch: Dort sind Pers&amp;ouml;nlichkeiten wie Lucie Walker und Margaret Claudie Brevoort, Leslie Stephen, Benecke und Cohen, Angeh&amp;ouml;rige der Familie Stockalper und sogar der Pneuk&amp;ouml;nig Michelin verewigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Ausf&amp;uuml;hrungen &amp;uuml;ber die Entwicklung des Hotels und des Tourismus in L&amp;ouml;tschen finden Sie in der Festschrift des Hotels und Restaurants Nest- und Bietschhorn von Dr. Werner Bellwald &amp;ndash;&amp;nbsp;jene ist bei uns im Hotel erh&amp;auml;ltlich.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
	</channel>
</rss>
